

Warum es Veränderung braucht.
Was wir heute essen, bestimmt, wie wir morgen leben. Die Art, wie wir Lebensmittel produzieren, prägt unsere Zukunft wie kaum ein anderer Sektor. Aktuell leider zum Negativen. Unser Ernährungssystem greift direkt in natürliche Systeme ein, kann dabei aber auch gleichzeitig mit ihnen arbeiten, sie aufbauen und regenerieren. Wir glauben an ein System, das nicht nur Schaden begrenzt, sondern aktiv Böden, Meere und Menschen stärkt.
Das Ziel: Gesunder Planet & Gesunder Mensch
Das Ergebnis: Genuss, der Regeneriert.
Wie Wir Verändern.
Als Impact-Unternehmen ist unsere Existenz kein Selbstzweck. Wir wollen eine ganze Branche verändern. Dafür müssen wir Nachhaltigkeit und Marktfähigkeit verbinden. Denn nur was am Markt langfristig stattfindet, verändert wirklich etwas. Mit folgenden Schwerpunkten wollen wir am Markt überzeugen und damit Zukunft gestalten:
Wie Wirkung über followfood hinaus entsteht
Unsere Theory of Change
Wo Veränderung entsteht.
Der Größte Impact liegt im ursprung.

Unsere Ökobilanzen zeigen
Der größte Teil der Umwelt-Auswirkungen entsteht dort, wo Lebensmittel gewonnen werden, in der Fischerei und Landwirtschaft. Weniger entscheidend ist oft, wo ein Produkt herkommt, sondern wie es gefangen, angebaut oder gezüchtet wird. Der Transportweg unserer Thunfischdose von den Malediven macht nur ca. 1% des ökologischen Fußabdrucks aus.
Gerade beim Fisch geht es deshalb nicht nur um die Ökobilanz. Faktoren wie Fangmethode, Beifang, Schutz von Lebensräumen und der Umgang mit Beständen sind entscheidend für den tatsächlichen Impact. Genau diese Aspekte adressieren wir in unseren eigenen Fischerei-Richtlinien.
Und auch an Land ist der Anbau für den Impact eines Produktes entscheidend. Deshalb setzen wir auf Bio in der Landwirtschaft und Aquakultur.
Deshalb schauen wir als Nächstes dorthin, wo Impact entsteht: in die Ursprünge unserer Produkte, ins Meer, an die Küsten und auf die Felder. Genau dort setzen wir an und zeigen im Folgenden, wie wir mit unserem Handeln einen Unterschied machen.
Wir überprüfen jede Fischerei nach unseren Fischerei-Richtlinien.
Trotz MSC Zertifizierung: Wegen schlechter Bestandsentwicklung nehmen wir den atlantischen Kabeljau aus dem Sortiment.
Wir haben ca. 10 Millionen handgeangelte Thunfischdosen aus gesunden Beständen verkauft - damit verändern wir den Markt!
followfood Fischerei-Richtlinien
Mit unseren Fischerei-Richtlinien gehen wir über die Anforderungen des MSC hinaus. Beraten wurden wir unter anderem vom WWF, der Uni Hamburg und weiteren internationalen Wissenschaftler:innen und Expert:innen.
Unsere 6 Kriterien um Überblick:
Zustand und Nutzung der Fischbestände:
Wir sourcen nur aus Beständen, bei denen unsere Zielart nicht überfischt ist und oberhalb wissenschaftlicher Referenzwerte
liegt. Aus welchen Beständen wir sourcen, siehst du auf der Karte weiter unten.
Anteil der MSC Zielarten
Wir sourcen ausschließlich aus Fischereien, bei denen mindestens 60 % des Fangs MSC-zertifiziert ist. Damit stellen wir sicher, dass wir nur Fischereien unterstützen, deren Großteil des Fangs auch tatsächlich dem strengsten Teil der MSC-Kriterien unterliegt.
Gefährdete, bedrohte und geschützte Arten (ETP)
Wir prüfen unabhängig, ob Fischereien mit gefährdeten, bedrohten oder geschützten Arten interagieren, wie Meeresschildkröten, Seevögeln oder Haien, und schließen Lieferketten aus, die ein erhebliches Risiko für ETP-Arten darstellen. NGO- oder Wissenschaftskritik beziehen wir in unsere Bewertung ein.
Auswirkungen auf marine Ökosysteme
Wir schließen Fischereien mit Grundschleppnetzen für neue Fischgattungen aus. Wir bewerten systematisch, wie Fanggeräte mit Lebensräumen interagieren. Auch Risiken durch Geisternetze und Fischsammler (Fish Aggregating Devices) sind Teil unserer Bewertung.
Treibstoffverbrauch und Klimawirkung
Wir haben einen Grenzwert von 1500L Diesel pro Tonne Fisch festgelegt. Fischereien mit besonders hohem Treibstoffverbrauch werden so ausgeschlossen und energie-effizientere Fangmethoden bevorzugt.
Soziale Standards in Fischerei und Lieferkette
Wir führen eine Risikoanalyse für die Arbeitsbedingungen an Bord durch und fordern Zertifizierungen oder Auditberichte für die Verarbeitung an Land in Risikoländern.
Woher stammt der followfood Fisch?
Die Weltkarte zeigt, wo für uns wie viel gefischt wird und wie es den Fischbeständen in den jeweiligen Gewässern geht. Rutscht ein Bestand auf rot, beziehen wir keinen Fisch mehr daraus.
Unsere Lachse und Garnelen futtern nur Bio.
Strenge Zertifizierungen sorgen für mehr Platz und weniger Einsatz von Medikamenten.
Unsere Black Tiger Garnelen wachsen natürlich umgeben von Mangrovenwäldern auf.
Ökolandbau schützt Mitwelt und Ressourcen,
Verzichtet auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel,
schützt Gewässer vor Auswaschung und diversifiziert Ackerflora und -fauna,
schafft resiliente Agrar-landschaft, die Böden und Humus wahrt.
Was Veränderung möglich macht
Der vollständige Report zum Download
followfood Impact Report 2025Noch mehr Impact:
Unsere vollständige Klimabilanz und unsere Fischerei-Richtlinien.




















